Flüssigkeitsbedarf – Wie viel müssen wir täglich trinken?



Notwendige tägliche Flüssigkeitsaufnahme

Nach den Ergebnissen der Nationalen Verzehrsstudie II liegt die tägliche Aufnahme an nicht-alkoholischen Getränken bei Männern und Frauen im Durchschnitt bei etwa 2,3 Litern. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlene Trinkmenge liegt für Erwachsene bei mindestens 1,5 Liter pro Tag. Diese Empfehlung ist sehr undifferenziert, weil sie einen wesentlichen Einflussfaktor, nämlich das Ausmaß der körperlichen Aktivität, unberücksichtigt lässt. 

Vegetarier – Wie viele Menschen ernähren sich in Deutschland vegetarisch?

 

Vegetarische Ernährung in Deutschland

Im Vergleich zur Nationalen Verzehrsstudie II (2005-2007) hat sich die Zahl der Vegetarier deutlich erhöht. Ihr Anteil hat sich von damals rund 800.000 auf fast 1,6 Millionen im Jahr 2012 erhöht. Zudem ist auch die Zahl der Menschen gestiegen, die zwar auf Fleisch und Wurstwaren verzichten, aber Fisch essen, von rund 560.000 in der NVS II auf nun rund 1,2 Millionen.

Flüssigkeitsaufnahme – Wie viel trinken Männer und Frauen täglich?

 

Durchschnittliche Getränkeaufnahme in Deutschland

Die empfohlene Trinkmenge von mindestens 1,5 Liter für Erwachsene wird in Deutschland sowohl von Männern als auch von Frauen mit über zwei Litern pro Tag überschritten. Männer trinken durchschnittlich 2,3 Liter/Tag und Frauen 2,2 Liter/Tag alkoholfreie Getränke.

Wie viel Fleisch wird in Deutschland gegessen?

 

Fleischverzehr bei Männern und Frauen

Männer essen mit 1092 g pro Woche doppelt so viel Fleisch, Fleischerzeugnisse und Wurstwaren wie Frauen. Damit überschreiten Männer den von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) zugrunde gelegten Orientierungswert von 300 bis 600 g pro Woche um das Zweifache. Frauen liegen mit knapp 600 g Fleisch, Fleischerzeugnissen und Wurstwaren pro Woche an der oberen Grenze.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Nationale Verzehrsstudie II




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Wie viele Menschen in Deutschland sind übergewichtig?



Anteil der Personen mit Übergewicht

In Deutschland sind 67 % der Männer und 53 % der Frauen übergewichtig, das heißt, sie haben einen Body Mass Index (BMI) ≥ 25. Immer mehr Menschen entwickeln zudem eine Adipositas mit einem BMI ≥ 30. Insgesamt gelten bereits 23 % der Männer und 24 % der Frauen als stark übergewichtig.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V., Beitrag: „Biss für Biss das Körpergewicht senken“, 14.01.2014



Arbeiten für die Gesundheit – wie viele Menschen sind im Gesundheitswesen beschäftigt?


Zum 31. Dezember 2012 waren rund 5,2 Millionen Menschen und damit etwa jeder achte Beschäftigte in Deutschland im Gesundheitswesen tätig. Seit dem Jahr 2000 ist die Zahl der Beschäftigten im Gesundheitswesen zum 22,6 Prozent gestiegen.

Künstliche Befruchtung – Was kostet eine künstliche Befruchtung?

 

Kosten der künstlichen Befruchtung in Deutschland

In Deutschland kostet eine künstliche Befruchtung um die 3400,- Euro. Allerdings sind häufig mehrere Versuche notwendig, bevor es zu einem Erfolg kommt. Bei den ersten drei Behandlungen übernehmen die Krankenkassen 50 Prozent der Kosten. Manche Bundesländer übernehmen einen weiteren Teil der Kosten einer künstlichen Befruchtung.

Zahl der Adoptionen ist stark rückläufig

 

Zahl der Adoptionen in Deutschland

Im Jahr 2012 lag die Zahl der Adoptionen in Deutschland bei 3886. Seit Mitte der 90er Jahre ist die Zahl der Adoptionen stetig zurückgegangen. Im Jahr 1993 hatte die Zahl der Adoptionen noch bei 8687 gelegen.

Künstliche Befruchtung – Wie viele Kinder werden durch künstliche Befruchtung gezeugt?


In Deutschland lag die Zahl der lebendgeborenen Kinder nach künstlicher Befruchtung im Jahr 2012 bei 10.829. Die Zahl der durch künstliche Befruchtung gezeugter Kinder ist in den letzten Jahren relativ stabil, nur im Jahr 2003 waren es deutlich mehr: 18.726.

Krankenstand, Arbeitsunfähigkeit – Anstieg im Jahr 2013

 

Zahl der krankheitsbedingen Fehltage

Nach einer Statistik der Techniker Krankenkasse waren im Jahr 2013 durchschnittlich 4,02 Prozent der Erwerbspersonen in Deutschland arbeitsunfähig. An jedem Arbeitstag fehlen demnach etwa 4 von 100 Beschäftigten. Das entspricht einer Fehlzeit von 14,7 Tagen pro Person und Jahr.

Schilddrüsenoperationen in Deutschland – wie häufig wird die Schilddrüse operiert?

 

Zahl der Schilddrüsenoperationen

Die Zahl der Schilddrüsenoperationen in Deutschland ist rückläufig, liegt aber mit 90.000 Operationen pro Jahr im Vergleich zu anderen europäischen Ländern 4 bis 6 mal höher. Die häufigste Operation ist die teilweise Entfernung der Schilddrüse (partielle Thyreoidektomie). In 40 Prozent der Fälle wird die gesamte Schilddrüse operativ entfernt.

Badeunfälle – wie viele Menschen ertrinken jedes Jahr?

 

Zahl der Ertrunkenen in Deutschland

In Deutschland sind im Jahr 2013 insgesamt 446 Menschen ertrunken, das ist ein Zuwachs von 63 Todesfällen gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Badeunfälle mit Todesfolge ereigneten sich im Monat Juli (125 Ertrunkene).

Übergewichtige Mütter haben später oft auch übergewichtige Kinder


Kinder mit einem Geburtsgewicht von mehr als 4000 Gramm haben in ihrem späteren Leben ein doppelt so hohes Risiko, übergewichtig zu werden. Das durchschnittliche Körpergewicht neugeborener Mädchen liegt in Deutschland bei 3200 Gramm, für Jungen liegt das mittlere Geburtsgewicht bei 3300 Gramm.

Spielsucht - Wie viele Menschen sind in Deutschland „Glücksspielsüchtig“?

 

Spielsucht in Deutschland

Legt man die Daten des letzten Glücksspiel-Surveys der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zugrunde (BZgA, 2012), wurde dies, hochgerechnet auf die 16- bis 65-jährige Bevölkerung in Deutschland, 208.000 bis 351.000 problematisch und 191.000 bis 339.000. pathologisch glücksspielenden Personen entsprechen. Andere Quellen sprechen davon, dass 0,8 % der Bevölkerung in Deutschland, das entspricht etwa 438.000 Menschen spielsüchtig sind.

Was kostet Gesundheit? Gesundheitsausgaben in Deutschland


Rund 294 Milliarden Euro oder 11,3 Prozent der Wirtschaftsleistung flossen zuletzt in das Gesundheitssystem. Höher lag dieser Anteil nur in den Niederlanden und in Frankreich. Deutlich geringer liegt der Anteil der Gesundheitsausgaben in Spanien (9,3 %) und Italien (9,2 %).

Auswirkung einer glücklichen Jugend – höheres Einkommen als Erwachsener


Zufriedene Jugendliche verdienen später mehr

Eine Untersuchung an über 10.000 Versuchsteilnehmer kommt zu dem Ergebnis, dass Jugendliche, die mit ihrem Leben zufrieden sind bereits im Alter von 29 Jahren 10 Prozent mehr verdienen als der Durchschnitt, besonders unglückliche Jugendliche hingegen 30 Prozent weniger.

Vertrauen in Naturheilmittel – Wie viele Menschen glauben an die Wirksamkeit von Naturheilmitteln?

 

Umfrage-Ergebnis 2014 zur Wirksamkeit von Naturheilmitteln

Das Vertrauen in die Wirksamkeit von Naturheilmitteln hat in den letzten Jahren immer weiter abgenommen Auf die Frage „Halten Sie Naturheilmittel in der Medizin für wirksam“ antworteten im Jahr 1996 noch 54 Prozent mit „JA“. Im Jahr 2014 waren es nur noch 41 Prozent der Befragten, die Naturheilmittel für wirksam hielten.



Früherkennung Hautkrebs – nur geringe Beteiligung

 

Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung

Innerhalb der beiden Jahre 2011 und 2012 nahmen von den grundsätzlich
anspruchsberechtigten Versicherten im Alter ab 35 Jahren nach Berechnungen der BARMER nur knapp ein Drittel, nämlich 31,1 %, an einem Hautkrebs-Screening teil.

Behandlungskosten – Was kostet die Behandlung beim Arzt?


Im Jahr 2012 lagen die durchschnittlichen jährlichen Behandlungskosten für die ambulante ärztliche Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten bei 489 Euro pro Kopf (Barmer GEK). Die ärztlichen Behandlungskosten variierten zwischen 184 Euro bei 20- bis 24-jährigen Männern und durchschnittlich 1.012 Euro pro Jahr bei Männern im Alter zwischen 85 und 89 Jahren.

Krankenhausbehandlung – Was sind die häufigsten Gründe für eine Krankenhausaufnahme?


Die häufigsten Diagnosen, die zur stationären Aufnahme führten

Von den rund 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten, die im Jahr 2012 vollstationär in einem Krankenhaus behandelt wurden, war die Herzinsuffizienz mit 386.548 Fällen der häufigste Grund für einen stationären Krankenhausaufenthalt. An zweiter Stelle lagen psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol (345.034 Fälle), worunter auch der akute Alkoholmissbrauch fällt. Danach folgte die Herzerkrankung Vorhofflattern und Vorhofflimmern mit 277.616 Fällen.

Wie viele Menschen werden jedes Jahr im Krankenhaus behandelt?



Anzahl der Patienten, Geschlechterverhältnis und Durchschnittsalter

Im Jahr 2012 wurden insgesamt rund 19,1 Millionen Patientinnen und Patienten vollstationär in einem Krankenhaus behandelt. Es wurden etwas mehr Frauen als Männer stationär behandelt: 53 % waren weiblich und 47 % männlich. Das Durchschnittsalter der im Krankenhaus Behandelten lag bei 54 Jahren.

Sterbealter bei Krebs – Wie alt sind Krebspatienten im Durchschnitt, wenn sie sterben


Das durchschnittliche Sterbealter von Personen, die an Krebs verstorben sind, betrug im Jahr 2012 durchschnittlich 73,2 Jahre. Das Sterbealter hat sich in den letzten 30 Jahren um 3,1 Jahre erhöht. Krebs bedeutet jedoch nicht unbedingt, früh zu sterben: 17 Prozent der im Jahr 2012 an Krebs verstorbenen Personen waren 85 Jahre oder älter. Vor 30 Jahren lag dieser dieser Anteil nur bei 8 Prozent.

Wie oft gehen die Deutschen zum Arzt?



Im Durchschnitt wurden von einem gesetzlich Krankenversicherten im Jahr 2012 3,4 unterschiedliche behandelnde Ärzte bzw. Arztpraxen aufgesucht. Mehr als de Hälfte der Bevölkerung (55,6 %) war bei vier oder mehr Arzt-Praxen in Behandlung, nur gut 44 % erhielten innerhalb des Jahres Leistungen von drei oder weniger Praxen.

Quelle: BARMER GEK Arztreport 2014

http://wirksam-oder-unwirksam.blogspot.de/

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Häufigkeit Hautkrebs – wie häufig wird ein Hautkrebs in Deutschland diagnostiziert?

 

Häufigkeit von Melanom, Basalzellkarzinom und Plattenepithelkarzinom

Im Jahre 2012 wurde in Deutschland bei 1,56 Millionen Menschen eine Hautkrebs-Diagnose gestellt. Darunter fanden sich etwa 318.000 Personen mit einem bösartigen Melanom. Eine weitere Form des Hautkrebses, der „weiße Hautkrebs“ (oder auch „heller Hautkrebs“) trat deutlich häufiger auf: Bei rund 1.304.000 Personen wurde diese Krebsart diagnostiziert (Basalzellkarzinome, Plattenepithelkarzinome).

Quelle: BARMER GEK Arztreport 2014

 
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Alkohol, Rauchen und weitere Faktoren, die die Lebenserwartung verkürzen


Erwartungsgemäß verkürzt starkes Rauchen bei Männern die Lebenserwartung um durchschnittlich 9,6 Jahre, ein starker Alkoholkonsum vermindert die Lebenserwartung um 5,6 Jahre.
Menschen, die ihren Gesundheitszustand subjektiv als nicht zufriedenstellend bezeichnen, haben eine um 13,7 Jahre geringere Lebenserwartung als Personen, die sich subjektiv gesund einschätzen. Eine Arbeitslosigkeit ab dem Alter von 50 Jahren verkürzt die Lebenserwartung um durchschnittlich 6 Jahre. Eine Scheidung führt den Daten zufolge zu einer Verkürzung des Lebens um ca. 4 Jahre.

Quelle: Versorgungsreport 2012, Schwerpunkt Gesundheit im Alter, Günster, Klose, Schmacke

Homöopathie – Wie viele homöopathische Arzneimittel gibt es in Deutschland?

 

Zahl der homöopathischen Arzneimittel

Die Anzahl der homöopathischen Arzneimittel in Deutschland lag zuletzt bei 4.950, wobei 25 Prozent dieser homöopathischen Arzneimittel eine Zulassung besitzen und 75 Prozent nur registriert sind (Die Zulassung ist an strengere Auflagen geknüpft). Zum Vergleich: Die Zahl der schulmedizinischen Arzneimittel mit Zulassung liegt bei 38.968.

Nahrungsergänzungsmittel – Wie viele Menschen nehmen Nahrungsergänzungsmittel ein?


Nach den Zahlen der Nationalen Verzehrstudie nehmen 22 Prozent aller Befragten Nahrungsergänzungsmittel ein. (25 Prozent der Frauen, 19 Prozent der Männer).
In der Altersgruppe der über 70-Jährigen nehmen 35 Prozent regelmäßig Nahrungsergänzungs-Präparate zu sich. Etwa 5 Prozent dieser Altersgruppe nehmen mehr als zwei Nahrungsergänzungsmittel ein.

Anzahl Ärzte – Wie viele Krankenhausärzte und niedergelassene Ärzte gibt es in Deutschland?

 

Zahl der Ärzte

Nach Zahlen des Deutschen Ärzteblattes waren im Jahr 2012 in Deutschland 144.100 Ärzte im niedergelassenen Bereich oder ambulant tätig. Die Zahl der Krankenhausärzte lag demnach bei 174.800.